Aufräumen an der Einbogenlohe

Bei schlechtem Wetter haben es sich über 15 Mitglieder des Ingolstädter Tauchclubs nicht nehmen lassen, ihre Patenschaft der Einbogenlohe nachzukommen, und das kleine Gewässer sowohl am Uferrand als auch im Wasser von Unrat zu befreien. 

Vor nun mehr 10 Jahren hat der Ingolstädter Tauchclub e. V. die Patenschaft der Einbogenlohe von der Stadt Ingolstadt übernommen. Seitdem kümmert sich der Verein darum – mit einer kleiner Unterbrechung während und kurz nach der Corona-Pandemie – dass das kleine Gewässer als das bestehen kann, was es natürlicherweise ist: ein Biotop, in dem sich heimische Pflanzen und Tiere wohlfühlen können. Achtlos weggeworfener Müll, der entweder aktiv in das Gewässer geworfen oder am Ufer liegen gelassen wird und durch Umwelteinflüsse in das Wasser gelangt, gefährden diesen Zustand. Aus diesem Grund haben es sich die Mitglieder des ITC zur Aufgabe gemacht, trotz des ungemütlichen Regenwetters am 10. Oktober, diesen Müll wieder aus dem Wasser bzw. vom Ufer zu entfernen. 

Was bei der diesmaligen Gewässerreinigung auffällt ist nicht der gefundene Müll, sondern der niedrige Wasserstand. In der Mitte des Biotops kann einer unserer Mitglieder stehen – normalerweise beträgt die Wassertiefe bis zu drei Meter. Die zum Teil sehr heißen Sommertage haben dem Wasserpegel offenbar deutlich zugesetzt. Und was den Müll angeht: der hat sich erfreulicherweise in Grenzen gehalten und den Teichbewohnern nicht noch zusätzlich zugesetzt. Neben dem üblichen Müll, wie Tempotaschentücher oder alte Blechdosen, haben die Aufräumer rund um die Einbogenlohe lediglich eine alte Jacke und ein nicht mehr zu identifizierendes Metallteil geborgen. 

Begleitet wurde unsere Aktion vom Donaukurier.